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Im Juli 2009 geht es zum ersten mal beruflich nach South Afrika. Ich wohne dort in einem Compound.

Ein Compound ist eine Wohnanlage, die bewacht ist. Um die Gebaeude zieht sich eine Mauer.

Ich habe meine Funkstation mitgenommen: einen IC-706, einen selbst gebauten manuellen Tuner und eine 10m hohe Vertical. Der Tuner liegt direkt am Fusspunkt der Antenne.

Die Antenne steht recht frei. Zwischen Antenne und Funke sind ca. 30m RG-58 Koaxkabel. Trotzdem ist die Ausruestung auf ein Mindestmass reduziert, musste doch neben den Sachen fuer den alltaeglichen Bedarf alles Funkzeug in den (maximal 23kg schweren) Koffer passen.

Fuer die Station ist auf jedem Tisch Platz. Ich mache fast nur CW. Trotzdem ist es bis zu den weltweiten Zentren der Funkaktivitaet (Europa, USA und JA) weit. Jede Verbindung ist eine Herausforderung.

Neben Arbeit und Funk sind auch Trips in die Region um Johannesburg geplant. Auf der Fahrt zum naechsten Wildpark kommen wir auch an einigen Slams vorbei.

 Ein leicht zu erreichendes Ziel ist der Lion Park.

Dort steigen wir vom Taxi auf LKW um, die vergittert sind um Schutz vor Loewen zu geben. Erst spaeter erfahren wir, das Gitter (eigentlich) nicht notwendig sind.

Solange man im Fahrzeug sitzen bleibt, das Fahrzeug nicht verlaesst oder aufsteht, kann nichts passieren. Der Loewe erkennt wohl nicht die "Nahrung" im Auto und das Auto selbst riecht nicht nach "Nahrung". 

Dieser Park ist komplett umzaeunt. Er ist auch recht klein. Die grossen Parks koennen aufgrund ihrer Ausdehnung (viele viele Kilometer) garnicht komplett abgesperrt sein.

Dann gibt es auch gleich die ersten Loewenrudel zu sehen. Loewen sind immer gut zu finden. Faul liegen sie in der Sonne und schlafen. Nur Nachts sind sie aktiv und jagen.

Da es den Loewen so gut geht, gibt es auch genuegend Nachwuchs.

Neben den Loewen gibt es natuerlich noch all die anderen Tiere, Giraffen, Strausse, Zebras und dergleichen mehr.

Die Loewen holen sich nur, was sie als Nahrung brauchen. Ein Gemetzel um des Jagens willen gibt es im Tierreich  nicht. 

 

Es gibt grosse Herden von Zebras. Trotzdem faellt unserem Fuehrer gleich auf, das ein Zebra fehlt. Spaeter sehen wir, das sich die Loewen dieses Zebra in der Nacht geholt haben.

Um diese Jahreszeit ist das Gras nicht besonders hoch und wir koennen viele Tiere besonders gut beobachten.

Zum Schluss bekommen wir noch einen echten Jaeger zu sehen, der als Einzelgaenger nicht so leicht zu finden ist, wie die Loewen.

Nicht nur in den Wildparks bekommt man Tiere zum sehen. Wieder zurueck in der Stadt sitzt auf unserem Dach ein Haddidah. Diese grossen Voegel sind fast ueberall zu sehen.

Dies war mein erster Ausflug nach ZS. Weitere Reisen dahin sollen folgen.